Aktive Wehr

Aktive Wehr

Mitglieder und Vorstand

Mannschaftsbild mit Fahrzeugen der aktiven Wehr
Mannschaftsfoto der Wehr 2007

Die Feuerwehr Virneburg besitzt zur Zeit eine Mannschaftsstärke von 22 aktiven Mitgliedern - der Altersdurchschnitt der Aktiven liegt bei 29 Jahren. Die Wehr wird vom Wehrführer Timo Lang und dessen Stellvertreter Frank Fuchs geführt. Geleitet wird die Wehr - wie alle 24 Feuerwehren der VG Vordereifel - vom Wehrleiter der Verbandsgemeinde Peter Ott und dessen Stellvertretern Udo Mohr und Andre Bauer.

Im Einsatz bestehen die Aufgaben der Wehrführung in der Einsatzleitung der Wehr und außerhalb der Einsätze in der Verwaltung und Vertretung der Wehr nach Außen hin.

Der Vorstand der Feuerwehr Virneburg besteht aus der Wehrführung, dem Kassierer Tobias Rech, dem Schriftführer Christian Wetzlar sowie dem Beisitzer Andreas Pung.

Gerätewart

Verantwortlich für die Wartung und Pflege der Fahrzeuge und Gerätschaften sind der Gerätewart Alexander Günther und dessen Stellvertreter Carsten Keppler. Von ihnen wird auch der am ersten Montag im Monat stattfindende Technikdienst geleitet, bei dem die aufkommenden Arbeiten an Fahrzeugen, Gerätschaften und Gerätehaus (Wartungsarbeiten, Prüfungen, Reparaturen) von der aktiven Wehr getätigt werden.

Die Gerätewarte zählen zum erweiterten Vorstand der Feuerwehr Virneburg.

Ausbildung

Ein wichtiger Punkt im Feuerwehrdienst ist die Aus- und Fortbildung der aktiven Kameraden. Diese läuft in Rheinland-Pfalz auf 2 Ebenen (Kreisausbildung und Landesfeuerwehrschule) ab. Als Grundausbildung gilt der Truppmannlehrgang, den jeder Kamerad mit Eintritt in die Feuerwehr bewältigen muss, damit er im Einsatz tätig werden kann.
Dann gibt es auf Kreisebene weitere Lehrgänge wie Sprechfunker, Maschinist, Atemschutzgeräteträger und Truppführer, die den Stoff der Grundausbildung in bestimmten Bereichen vertiefen, um im Einsatz eine möglichst vielfältige Einsatztätigkeit wie das Bedienen von Feuerwehrpumpen oder das Vorgehen mit Atemschutz zu ermöglichen.
Um im Führungsdienst tätig zu werden, können auf der Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule Rheinlandpfalz (LFKS) in Koblenz verschiedene Führungslehrgänge je nach Größe der Wehr und Führungsposition besucht werden. Weiterhin bietet die LFKS fachspezifische Lehrgänge wie beispielsweise die Ausbildung zum Gerätewart oder eine Schulung in technischer Unfallhilfe an.

Die Feuerwehr Virneburg ist bestrebt, dass möglichst jeder Kamerad alle Lehrgänge der Kreisausbildung besucht. An der LFKS absolvierten 4 der aktiven Kameraden den Zugführerlehrgang (Führungslehrgang Stufe 2) und 8 Kameraden den Gruppenführerlehrgang (Führungslehrgang Stufe 1). Weiterhin wurden diverse Fachlehrgänge besucht.

Auch intern ist die Feuerwehr Virneburg bemüht - besonders in den Wintermonaten - theoretisches Fachwissen wiederaufzufrischen und zu vertiefen.
Da es aber vor allem wichtig ist, das theoretische Wissen im Einsatz umsetzen zu können, werden monatlich Übungen abgehalten, bei denen sich verschiedene Einsatzobjekte und Szenarien vorgenommen werden. Dies bringt den weiteren Vorteil, dass mit der Zeit viele mögliche Einsatzstellen bekannt sind, wodurch im wirklichen Einsatz effizienter gearbeitet werden kann.

Neben den regelmäßigen Übungen innerhalb der Feuerwehr Virneburg werden auch mehrmals im Jahr so genannten "Gemeinschaftsübungen" mit den Wehren aus Baar, Herresbach, Nachtsheim und Siebenbach abgehalten, um auch die wehrübergreifende Zusammenarbeit bei größeren Einsätzen zu üben.

>> weitere Informationen zur Ausbildung

Alarmierung

Die Alarmierung der Freiwilligen Feuerwehren im Kreis Mayen - Koblenz erfolgt über die integrierte Leitstelle in Koblenz. Dort gehen die Notrufe über die Notrufnummern 112 und 19222 ein, worauf die Leitstelle die betroffenen Feuerwehren nach einem mit den Wehrleitungen abgesprochenem Alarmplan alarmiert.

Unter Sicherheitstipps finden sie wichtige Notrufnummern und Informationen über richtige Notrufmeldungen.

Ablauf der Alarmierung:
Der Funkverkehr der Freiwilligen Feuerwehren läuft im Kreis MYK auf Kanal 466 G/U. Die Alarmierung über die Leitstelle erfolgt mittels Übertragung einer bestimmten 5-Ton-Folge (Schleife) auf dem Funkkanal der Feuerwehr. Dabei sind jeder Feuerwehr bestimmte Schleifen zugeordnet, um sie je nach Bedarf alarmieren zu können. Es gibt zwei verschiedene Alarmierungsmöglichkeiten:

Foto Funkmeldeempfänger Swissphone Quattro XLS+

Funkmeldeempfänger (Stiller Alarm)

Die Funkmeldeempfänger (kurz: Melder oder Piepser) "hören" ständig den Funkverkehr auf dem programmierten Kanal mit. Wird dann die auf dem Melder gespeicherte Schleife ausgelöst, so "geht der Melder auf", d.h., er gibt einen Signalton von sich und gibt den aktuellen Funkverkehr wieder und somit auch die von der Leitstelle gesprochene Alarmierungsdurchsage.

Die verschiedenen Funkmeldeempfänger funktionieren alle nach diesem Prinzip, sie unterscheiden sich aber in Aussehen, der Art des Signaltons und der Anzahl an auf dem Gerät speicherbarer Schleifen.

Foto Sirene

Sirenenalarmierung

Wurden früher die Sirenen durch einen Alarmknopf am Feuerwehrgerätehaus ausgelöst, so gibt es heute auch die Möglichkeit, die Sirene über Funk auszulösen. Dabei ist auch die Sirene an den Funkverkehr angeschlossen und es ist eine feste Schleife zur automatischen Auslösung vergeben.

Für die Feuerwehr Virneburg sind bei der integrierten Leitstelle Koblenz 3 Schleifen hinterlegt.
Schleife 1 löst alle 10 Funkmeldeempfänger der Feuerwehr Virneburg aus. Somit können rund 10 Einsatzkräfte bei kleineren Einsätzen (Ölspur, Mülleimerbrand, etc.) ausrücken. Die 2. Schleife löst die Sirene am Gerätehaus aus. Bei allen größeren Einsätzen werden die Schleifen 1 und 2 alarmiert, wodurch eine größtmögliche Anzahl an Feuerwehrleuten erreicht werden kann.

Die 3. Schleife dient der First Responder Einheit Virneburg und ist auf den Meldern der 2 Kameraden, die den First Responder-Dienst betreiben, hinterlegt.